Infos zur Barrierefreiheit für:

Diese Seite wird bereits seit mehreren Jahren nicht mehr gepflegt. Ich lasse sie aber zu Dokumentationszwecken vorerst weiterhin im Internet. Wenn die Zeit es zulässt, gestalte ich sie vielleicht mal komplett neu, aber das kann ich derzeit noch nicht sicher zusagen.

Glossar

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A

Accessibility
Der englische Begriff Accessibility bedeutet übersetzt Zugänglichkeit. Er wird meist im Zusammenhang mit Programmen oder Internetseiten genannt und bezieht sich auf die Benutzbarkeit eines Objekts. Das Ziel der Accessibility ist es, dass das Produkt von möglichst vielen Menschen unabhängig von ihrer technischen Ausstattung, ihrem Wissensstand und ihrem Gesundheitszustand genutzt werden kann. Im deutschsprachigen Raum hat sich hierfür auch der Begriff Barrierefreiheit durchgesetzt.

B

Barrierefreiheit
Siehe auch Accessibility;
Allgemein entstammt der Begriff der Barrierefreiheit dem Behindertengleichstellungsgesetz und bezieht sich auf Einrichtungen jeglicher Art die für behinderte Menschen ohne fremde Hilfe nutzbar und zugänglich sind. Die Barrierefreiheit bei Webseiten wird des öfteren fäschlicherweise so propagandiert, dass sie nur behinderten Nutzern hilft. Faktisch profitiert jedoch jeder Besucher einer Webseite oder Nutzer eines Programmes von einer barrierefreien Umsetzung.
BITV
BITV steht für „Barrierefreie Informationstechnik Verordnung“. Diese Verordnung wurde am 17. Juli 2002 auf Bundesebene beschlossen und regelt die Vorgaben zur barrierefreien Umsetzung von Internetangeboten nach dem Behindertengleichstellungsgesetz. Zusätzlich haben inzwischen die meisten Bundesländer eine eigene Variante dieser Verordnung geschaffen.
Browser
Ein Programm das den Zugriff und die Darstellung von Daten im Internet ermöglicht. Bekannte Browser sind Internet Explorer, Firefox, Opera und Netscape.

C

Content Management System
Der englische Begriff Content Management System (CMS) bezeichnet Software mit deren Hilfe Redakteure Webinhalte getrennt von der Struktur administrieren können.
CSS
CSS ist die Abkürzung für den englischen Fachbegriff „Cascading Style Sheets“. CSS sind eine Erweiterung von HTML und ermöglichen die Festlegung von Positions-, Farb- und Größenanweisungen für eine Internetseite. Ein Vorteil von CSS ist die eindeutige Trennung von Inhalt und Struktur einer Webseite, wodurch diese wesentlich einfacher pflegbar wird und es möglich ist auch unterschiedliche Darstellungsformen anzubieten (zB. Druckansicht).

D

Im Moment gibt es keine Einträge für diesen Buchstaben.

E

EfA
EfA ist die gebräuchliche Abkürzung für „Einfach für Alle“. EfA ist eine sehr bekannte Initiative der Aktion Mensch für ein barrierefreies Internet.
www.einfach-fuer-alle.de (externer Link)

F

Flash
Flash-Dateien sind ein auf Vektorgrafiken basierendes Grafik- und Animationsformat das auf vielen Internetseiten benutzt wird. Die Benutzung reicht hierbei von kleinen Flash-Animationen bis hin zu einer gesamten Webseite aus Flash. Da Flash durch Browser nicht automatisch unterstützt wird, muss der Besucher erst eine Browsererweiterung installieren um die Flash-Datei ansehen zu können. Seit einiger Zeit ist die Benutzung von Flash wieder rückläufig, da immer mehr Firmen die Nachteile von Flash (schlechte Indizierung durch Suchmaschinen, erzwungene Installierung von Browsererweiterungen) erkennen und lieber auf andere Mittel zurückgreifen.
Man kann Flash jedoch nicht allgemein verdammen, da es durchaus Bereiche gibt in der sich die Flash-Animationen zum Beispiel in Form kleiner Lehrprogramme bewähren. In der aktuellen Version können Flash-Dateien bis zu einem gewissen Grad auch barrierefrei erstellt werden.

G

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H

Homepage
Als Homepage wird die Startseite einer Internetpräsenz bezeichnet. Umgangssprachlich wird der Begriff Homepage fälschlicherweise oft mit dem Begriff Webseite verwechselt.
HTML
HTML ist die Abkürzung für den englischen Fachbegriff „Hypertext Markup Language“. HTML ist eine Beschreibungssprache die dem Browser Anweisungen zur Darstellung einer Internetseite gibt. Das internationale Webkonsortium W3C stellt seit Jahren Standartisierungsregeln bereit, an denen sich Webdesigner orientieren sollten um eine standardkonforme Webseite zu erstellen. Da sich Browser leider oft nicht exakt an diese Vorgaben halten ist es sehr aufwendig Internetpräsenzen so zu erstellen, dass sie in allen aktuellen Browsern möglichst identisch dargestellt werden.
Eine beliebte Erweiterung zu HTML sind Cascading Style Sheets.

I

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J

Javascript
Javascript ist eine Programmiersprache die ursprünglich von der Firma Netscape entwickelt und lizensiert wurde. Javascript kann im Browser ausgeführt werden und ist beliebt um dynamische Funktionen wie zum Beispiel einen Währungsumrechner auf einer Webseite anzubieten.

K

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L

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M

MySQL
MySQL ist eine im Internet sehr beliebte SQL-Datenbank. In der Datenbank werden die unterschiedlichsten Daten gespeichert, die dann zum Beispiel mittels der Programmiersprache PHP abgerufen und auf einer Webseite dargestellt werden können.

N

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O

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P

PHP
PHP ist die Abkürzung für „PHP Hypertext Processor“. PHP ist eine in HTML eingebettete Scriptsprache mit deren Hilfe man dynamische Webseiten erstellen kann. Diese Programmiersprache wird gerne in Zusammenarbeit mit der kostenlos verfügbaren Datenbank MySQL genutzt. Da PHP eine serverseitige Sprache ist, muss der Besucher der Webseite keine Browsererweiterung installieren.

Q

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R

Redesign
Siehe Relaunch;
Relaunch
Relaunch ist die englische Bezeichnung für „Neubeginn“ und entspricht bei einer Webseite einer umfangreichen inhaltlichen und / oder visuellen Änderung. Ein Relaunch ist zum Beispiel dann angebracht, wenn eine Webseite stark veraltet ist oder eine gänzliche Umstrukturierung geplant wird.
RSS
RSS steht für Really Simple Syndication. Diese Art der Benachrichtigung ermöglicht es einer Person sich auf dem eigenen Computer mit der geeigneten Software von verschiedenen Webseiten die diese Technik anbieten Hinweise auf neue Beiträge senden zu lassen. So muss die Person nicht regelmäßig alle Webseiten aufsuchen, sondern tut das erst, wenn die RSS-Benachrichtigung mitteilt, dass es neue Informationen auf der Webseite gibt.
Eine ausführliche Erklärung und eine Anleitung wie man diese Technik nutzt (externer Link), finden Sie auf der Webseite von Stefan Buchner.

S

Screenreader
Als Screenreader wird Software bezeichnet die den Bildschirminhalt interpretiert und diese Information dann an weitere Hilfsmittel wie eine Braillezeile oder eine Sprachausgabe weitergibt. Eine barrierefreie Webseite unterstützt die Arbeit des Screenreaders, so dass es für behinderte Nutzer einfacher wird den Inhalt der Webseite zu erfassen.
Bekannte Screenreader sind Jaws, Windows Eyes und der IBM Home Page Reader.

T

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U

Usability
Der englische Begriff Usability bezieht sich auf die die Benutzerfreundlichkeit einer Webseite. Eine Webseite mit einer hohen Benutzerfreundlichkeit (gute Lesbarkeit, schnelle Ladezeit, angenehme Farben und Kontraste, usw. ) wird von den Besuchern wesentlich stärker akzeptiert und ist daher meist erfolgreicher als eine Webseite die diese Regeln missachtet.
Die Vorgaben für barrierefreie Webseiten beinhalten bereits viele dieser Punkte.

V

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W

W3C
W3C steht für den englischen Titel „World Wide Web Consortium“. Dieses weltweit tätige Gremium entwirft und forciert die Standartisierungsrichtlinien für die Techniken des Internets um so dessen Qualität zu bewahren und ständig zu verbessern. Der Erfinder des Internets, Tim Berners-Lee, ist der Gründer und Vorsitzende des W3C.
WAI A-AAA
Das Internetkonsortium (W3C) unterhält eine Initiative namens WAI (Web Accessibility Initiative), die sich ausschließlich mit der Barrierefreiheit im Internet beschäftigt. Diese Initiative hat Richtlinien zur barrierefreien Seitengestaltung verabschiedet die sich in drei Stufen unterteilen und als WAI-A bis WAI-AAA bezeichnet werden. Webseiten die alle Richtlinien erfüllen, können daher für sich die WAI-AAA Konformität in Anspruch nehmen.
In Deutschland gibt es die Barrierefreie Informationstechnik Verordnung (BITV) die zum größten Teil auf den WAI-Richtlinien aufgebaut ist.
Webseite
Bezeichnung eine Seite eines gesamten Internetauftritts. Die Startseite einer Webseite wird als Homepage bezeichnet. Umgangssprachlich wird Webseite auch oft (genauso wie Homepage) fälschlicherweise als Synonym für den gesamten Internetauftritt (mit mehreren Seiten) genutzt.
Website
Englischer Begriff für alle Seiten eines Internetauftritts (siehe Webseite).
WYSIWYG
WYSIWYG steht für What you see, is what you get. Damit werden Editoren für Webseiten bezeichnet, die keine HTML-Kenntnisse voraussetzen. Die Textformatierung funktioniert damit ähnlich wie die grundlegenden Formatierungsmöglichkeiten in Microsoft Word.

X

XHTML
XHTML ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung „Extensible Hypertext Markup Language“ und ist die Weiterentwicklung von HTML. Der XHTML-Code unterliegt wesentlich strengeren Regeln als HTML und hat verbesserte Anbindungsmöglichkeiten an diverse andere Programmiersprachen.
Der Webdesigner kann bei jeder Webseite entscheiden ob XHTML oder HTML besser für die Anforderungen geeignet ist, da beide Sprachen ihre Berechtigung haben.

Y

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Z

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